Meine ganz persönliche Story

meine ganz persönliche Story
 

Die Pillenzeit und mein Körpergewicht

Viele Frauen werden sich jetzt sicherlich angesprochen fühlen, wenn ich damit anfange, über Akne in der Pubertät zu schreiben. Auch ich war davon betroffen.

Im Alter von 17 Jahren fing ich mit der Einnahme der Pille an. Sie verhütete nicht nur zuverlässig, sondern hatte auch den lang ersehnten Nebeneffekt, mein Hautbild endlich zu verbessern. Die Nachteile der Pilleneinnahme ließen allerdings nicht lange auf sich warten: Ich nahm nicht nur stetig an Gewicht zu, meine Oberschenkel entwickelten sich zusätzlich zu sog. „Reiterhosen“. Das war dann auch der Startschuss für sämtliche Gewichtsschwankungen aufgrund diverser Diätversuche über viele Jahre hinweg. Dadurch kippte auch mein allgemeines Wohlbefinden und es folgten Libidoverlust, Energielosigkeit und die monatliche Abbruchblutung blieb aus.

Nachdem ich bei meiner Frauenärztin um Rat gefragt hatte, verschrieb diese mir eine andere Antibabypille, die ihrer Aussage nach für Besserung sorgen sollte, ohne überhaupt auf Ursachenforschung zu gehen. Das Chaos nahm also seinen weiteren Verlauf: Es folgten depressive Verstimmungen, morgendliche Übelkeit und Haarausfall.

Das Post-Pill-Syndrom

Mit 26 Jahren beschloss ich, die Pille abzusetzen, um auf eine hormonfreie Verhütung umzusteigen.

Meine erste Periode kam entgegen meiner bisherigen Erwartung sogar gleich im ersten Zyklus wieder zurück, allerdings sehr stark und mit extremen Schmerzen.

Es folgten Hitzewallungen, akute Akne und ständige Übelkeit, die dazu führte, dass ich tagelang nichts essen konnte.

Eine weitere Nachwirkung zeigte sich an einer wiederholten starken Zunahme an den Oberschenkeln, dieses Mal begleitet mit Schmerzen und Schweregefühl.

Wie die Antibabypille mir als Lösung meiner Beschwerden angepriesen wurde

Neben all meinen Beschwerden suchte ich erneut meine damalige Gynäkologin auf, um mich über die Kupferkette als hormonfreie Verhütung zu informieren und um Rat zu bitten. Wiederholt wurde nicht auf Ursachenforschung gegangen. Sie fragte: „Warum wollen Sie sich die Kupferkette einsetzen lassen? Die Kupferkette kann Ihre Periodenschmerzen und Periodenstärke sogar verschlimmern. Ich rate Ihnen daher zur Einnahme der Pille.“

Okay, Stopp! Die Pille sollte also DIE LÖSUNG meiner Beschwerden sein?

Da eine hormonelle Verhütung für mich absolut nicht mehr in Frage kommt, ließ ich mir entgegen der Meinung meiner damaligen Gynäkologin trotzdem die Kupferkette einsetzen und hatte anfangs tatsächlich mit einer Verschlimmerung meiner Menstruationsprobleme zu kämpfen.

Mein Ernährungsdschungel und Darmchaos – was sowohl die Hormone als auch das Lipödem damit zu tun haben

Da mich meine schmerzenden Beine immer mehr im Alltag belasteten, begann ich mich auf die Suche nach einer für mich „geeigneten Ernährungsweise“. Ich entdeckte die Low Carb-Ernährung inkl. sämtlicher Arten von chemisch hergestellten High-Proteinprodukten, ohne mir darüber Gedanken zu machen, welche zusätzlichen Inhaltsstoffe diese beinhalteten. Mir war einfach nur wichtig, dass ich damit abnehmen konnte. Allerdings war dieses Essverhalten auch ein unbewusster Startschuss für sämtliche Darmbeschwerden, die im Nachgang zu weiteren gesundheitlichen Beeinträchtigungen sowie zu einer Darmdysbiose und sogar Darmpolypen geführt haben.

Im Laufe der Zeit wurde ich durch Internetrecherchen zudem auf das Thema „Lipödem“ aufmerksam.

Unter Lipödem versteht man kurz gesagt eine krankhaft, chronische Fettverteilungsstörung, die Schmerzen und Spannungsgefühle in Armen und Beinen verursachen kann.

Ich wollte es genauer wissen, da all die Symptome, die für ein Lipödem sprechen, auch auf mich zutreffen. Also suchte ich mehrere Fachärzte auf, die mir nach umfangreicher Untersuchung Lipödem im Stadium 2 diagnostizierten.

Die Ursache meiner schmerzenden unförmigen Beine hatte also endlich einen Namen.

Das Lipödem hat insbesondere durch Social Media inzwischen einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht – heute weiß ich, dass Ernährung, Darmgesundheit und hormonelle Schwankungen einen Einfluss auf dieses Thema haben.

Mein persönlicher Auslöser war die hormonelle Verhütung in Verbindung mit emotionalem Essen und zig Diäten, um das Zugenommene wieder abzunehmen.

Der Weg zu meiner Leidenschaft

Der Weg zu meiner Leidenschaft

Mein Weg war nicht nur prägend, sondern auch sehr belastend. Ich stellte mir irgendwann folgende Fragen: 

  • Was kann ich selber in die Hand nehmen, um meine Zyklusbeschwerden in den Griff zu bekommen?
  • Was kann ich für meine eigene (Darm-)Gesundheit tun?
  • Wie kann ich meine Ernährung präventiv und gesundheitsfördernd gestalten?
  • Wie kann ich meine Ernährung und meinen Lifestyle in Bezug auf mein Lipödem optimal gestalten?

Also kaufte ich mir Sachbücher, las viele Artikel im Internet, verfolgte den Weg von Gleichgesinnten auf Social Media und nahm an Online-Workshops teil. 

Dadurch eignete ich mir nach und nach faszinierendes Wissen an, um meine hormonellen Probleme eigenständig anzugehen und wie ich selber meine Lipödemschmerzen ein wenig lindern kann. Meine Low Carb-Ernährung mit den chemisch hergestellten Produkten wurde im Zuge dessen ersetzt durch eine ausgewogene nährstoffreiche Ernährung.

Gemeinsam zum hormonellen Gleichgewicht, zu Darm in Balance und einer ganzheitlichen Ernährungsweise

Weil ich dir deinen persönlichen steinigen Weg ersparen möchte, nehme ich dich in meinem Coaching an die Hand und zeige dir den Weg zu deinem persönlichen Ziel.

Expertin und Coach für ganzheitliche Frauengesundheit

Um die komplexen Zusammenhänge rund um die Frauengesundheit aber noch besser verstehen und im Anschluss daran mit diesem Wissen auch andere Frauen erfolgreich auf dem Weg zur hormonellen, mentalen und emotionalen Gesundheit unterstützen zu können, absolvierte ich eine Fernausbildung zur staatlich anerkannten Expertin für ganzheitliche Frauengesundheit sowie eine 10-monatige Fernausbildung zum Coach für integrative Frauengesundheit.

Die 10-monatige Fernausbildung zum Coach für integrative Frauengesundheit beinhaltete nicht nur Lerninhalte über die Grundlagen der Frauengesundheit, sondern auch die Themenbereiche Endokrinologie und Inhalte über Laborthemen, Entgiftung Darm und Leber, Orthomolekulare Medizin, Immun- und Nervensystem sowie Lifestyle (z. B. Ernährung, Schlaf, Stressmanagement).

Da ein Coaching-Ablauf gewisse Strukturen aufweisen sollte, wurden die Ausbildungsinhalte auf Coaching ausgerichtet, indem sich mit handfesten, umsetzbaren und effizienten Methoden aus verschiedenen Bereichen beschäftigt wurde.

Zertifikat der Akademie der Naturheilkunde

Zertifikat: Coach für integrative Frauengesundheit

Ernährungsberaterin

Meine Ausbildung zur Expertin und Coach für integrative Frauengesundheit beinhaltete u. a. auch diesen wichtigen Bereich: Die Ernährung und welch positiven Einfluss eine ausgewogene Ernährung auf unseren Körper und unser Wohlbefinden haben kann.

Dieses Wissen habe ich nun weiter vertieft, um nicht nur eine Anlaufstelle für Frauen mit Ernährungsfragen sein zu können oder für Frauen, die an ihren Essgewohnheiten etwas verändern bzw. optimieren wollen, sondern um auch auf Grundlage persönlicher und biometrischer Datenerfassung eine adäquate Ernährungsberatung unter Berücksichtigung von Stressoren, Darmgesundheit, Hormongesundheit und Wechseljahresbeschwerden gestalten zu können.

Fachberaterin für ganzheitliche Darmgesundheit


Meine Ausbildung zur Expertin und Coach für integrative Frauengesundheit beinhaltete u. a. auch diesen extremen wichtigen Bereich: Der Darm und die Darmgesundheit.

Darmgesundheit ist ein Thema, das viele Frauen betrifft – auch wenn die Beschwerden sehr unterschiedlich aussehen können: Reizdarm, Blähbauch, Verstopfung, Durchfall, Völlegefühl, Bauchkrämpfe oder einfach das Gefühl, dass „etwas nicht stimmt“ oder auch einfach begleitende Symptome, die man nicht unbedingt mit dem Darm in Verbindung bringen würde. Gleichzeitig ist der Bereich Darmgesundheit unglaublich komplex. Es gibt unzählige Einflussfaktoren, Mechanismen, Hormone, bakterielle Zusammenspiele und Wechselwirkungen. Umso wichtiger ist es, dass der Darm gesund bleibt.

Da der Darm also weit mehr als nur ein Verdauungsorgan ist, sondern auch das Immunsystem, Hormonhaushalt, Gehirnfunktion und mentale Gesundheit beeinflusst, habe ich mein Wissen über dieses Thema weiter vertieft.

Um aber noch weiter und adäquater in dieses Thema einzutauchen, absolviere ich zurzeit eine staatlich geprüfte und ZFU-zugelassene Fernausbildung zur Holistischen Darmtherapeutin für Gesundheitsprävention, um mein Angebot noch fundierter anzubieten und mich auch fachlich zu spezifizieren. Hierbei ist noch wichtig zu erwähnen, dass ich mit Bestehen der Prüfung unter strengster Aufsicht bzw. nach Abschluss dieser Fernausbildung keine Therapie im klassischen Sinne anbieten darf, sondern im Bereich der Fachberatung mit erweitertem bzw. vertieftem fachlichem Wissen auf Grundlage individueller Beschwerdebilder ein höchst fundiertes Darmgesundheitscoaching inkl. Stuhlbefundanalyse anbiete. Coaches und Gesundheitsberater dürfen nur begleitend „als Navigator“ tätig sein und keine Diagnosen stellen, Heilungsversprechen geben oder therapieren. Dies ist nur Heilpraktikern und Ärzten vorbehalten.

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